DIE KATHEDRALE
In der
architektonischen Struktur des Doms verschmelzen
sich der normannische, der aragonische, der
klassizistische und der barocke Stil. Die
Bauarbeiten wurden zwischen 1080 und 1093 auf
Anordnung des Grafen Roger von Hohenstaufen
durchgeführt. Der vom Erdbeben vom Jahre 1693 fast
völlig zerstörte Dom erhielt durch den Architekten
Girolamo Palazzotto seine heutige barocke Gestalt.
Die Fassade im Barockstil ist Meisterwerk von Giovan
Battista Vaccarini, der zwischen 1733 und 1761 daran
gearbeitet hatte. In der Mitte der zweiten Ordnung
steht die Statua di Sant’Agata. Die elegante
Balustrade, die den vorgarten abgrenzt, wie auch die
neun Heiligenstatuen, wurden ende des 19.Jh.
angefertigt. Die heutige dreischiffige Anlage ist
das Ergebnis verschiedener Arbeiten. Zur Römerzeit
befand sich unterhalb der Fundamente ein
Thermengebäude. Am zweiten Pfeiler des Hauptschiffes
befindet sich das einfache Grab des katanesischen
Komponisten Vincenzo Bellini. Rechts vom Hauptaltar
befindet sich die Cappella di Sant’Agata mit einem
kunstvoll geschmiedete Gitterwerk. Das Innere des
Doms ist mit wertvolle Kunstgegenständen bereichert,
wie das Portal aus dem 15.Jh. das sich zu den
Reliquien der Hl. Patronin
öffnet.